Im Großraum Regensburg, Burglengenfeld, Schwandorf, Nittenau und Regenstauf gibt es mehr als 80 Webagenturen, Freelancer und IT-Dienstleister, die Websites bauen. Die Spannweite reicht von Solo-Wordpress-Fritzen bis zu 30-Mann-Agenturen. Welche passt zu Ihrem Projekt?
Diese Checkliste hilft Ihnen, im 20-Minuten-Erstgespräch herauszufinden, ob die Zusammenarbeit funktioniert – oder ob Sie besser weitersuchen.
1. Wer entwickelt mein Projekt tatsächlich?
Bei größeren Agenturen sitzt im Erstgespräch oft ein Vertriebler. Wer das Projekt tatsächlich umsetzt, ist ein Junior-Entwickler oder ein Subunternehmer im Ausland. Fragen Sie explizit: "Wer wird am Code sitzen?" und "Bekomme ich Kontakt zu dieser Person?"
Bei kleinen Agenturen sitzt im Erstgespräch oft die gleiche Person, die auch umsetzt. Das ist ein Vorteil – kein Telefon-Pingpong zwischen Vertrieb und Entwicklung.
2. Gibt es einen Festpreis – oder nur Stundensatz-Schätzungen?
Stundensatz-Schätzungen sind für Auftraggeber riskant: 40 Stunden geschätzt können 120 Stunden werden, ohne dass Sie sich wehren können. Festpreis ist sicherer – aber nur, wenn der Scope sauber definiert ist.
Fragen Sie: "Können Sie mir einen Festpreis machen, sobald wir den Funktionsumfang geklärt haben? Und was passiert bei nachträglichen Änderungen?"
3. Welcher Tech-Stack wird eingesetzt – und warum?
Wenn die Antwort "WordPress, weil das jeder kennt" lautet, fragen Sie nach. WordPress kann richtig sein, aber nicht aus Gewohnheit. Moderne Alternativen wie Astro (für Websites) oder React mit Prisma und PostgreSQL (für Webapps) sind in vielen Fällen besser.
Mehr dazu in unserem Artikel zu WordPress-Alternativen.
4. Was passiert nach dem Go-Live? Wer ist mein Ansprechpartner?
Viele Agenturen sind nach dem Go-Live schwer erreichbar – das nächste Projekt wartet. Fragen Sie: "Wer ist mein Ansprechpartner nach Go-Live? Wie schnell kommt eine Antwort? Was kostet eine kleine Inhaltsänderung?"
Bei uns gilt: Inhaber Raphael Fehlner bleibt Ansprechpartner, Antwort innerhalb 24 Stunden an Werktagen. Wartungspakete sind möglich, aber nie Pflicht.
5. Welche Referenzen sind klickbar und überprüfbar?
PDF-Slides mit Screenshots beweisen nichts. Bitten Sie um Live-URLs, die Sie selbst öffnen, in Google PageSpeed checken und über Google-Suche auf SEO-Position prüfen können.
Unsere Live-Cases: oneclicksoftware.de (eigenes SaaS), autoservice-paulus.de (+30 % organischer Traffic in 2 Wochen, GA4-belegt), fvtwh.de (Top-SEO-Ranking direkt hinter Hauptseite des Thomas-Wiser-Hauses).
6. Gehört mir nach Projekt der Quellcode, die Domain und der Adminzugang?
Vendor-Lock-in ist eine reale Falle: Wenn Quellcode bei der Agentur bleibt und Sie kündigen wollen, fangen Sie bei null an. Klären Sie schriftlich: "Bekomme ich den Quellcode (Git-Repository), die Domain und alle Adminzugänge vollständig?"
Antwort sollte sein: "Ja, vollständig." Alles andere ist Risiko.
7. Gibt es einen AV-Vertrag und wo liegen meine Daten?
Sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden – und das passiert auf fast jeder Website durch Kontaktformulare oder Analytics – brauchen Sie einen Auftragsverarbeitungs-Vertrag (AVV) nach DSGVO. Server in den USA sind seit Schrems II ein Risiko.
Klären Sie: "Wo werden meine Daten gehostet? Bekomme ich automatisch einen AV-Vertrag? Gibt es einen Datenschutz-Folgenabschätzungs-Hinweis?" Bei uns: Hosting im deutschen Rechenzentrum, AV-Vertrag Standard.
Wie Software Fehlner zu Punkt 1-7 steht (transparent)
- Entwickler-Person: Inhaber Raphael Fehlner persönlich, plus festes Netzwerk-Team für größere Projekte.
- Festpreis: Standard bei Websites (ab 1.900 €) und Webapps (ab 12.000 €).
- Stack: Astro für Websites, React + Prisma + PostgreSQL + Docker für Webapps.
- Nach Go-Live: 24-h-Antwortgarantie, Wartung optional.
- Referenzen: 3 öffentlich klickbare Live-Domains mit messbaren Ergebnissen.
- Code und Daten: gehören vollständig dem Kunden, Git-Repository wird übergeben.
- AV-Vertrag: Standard bei jedem Auftrag, Hosting im deutschen Rechenzentrum.