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Mitarbeiterportal · Regensburg

Mitarbeiterportal entwickeln lassen — internes Portal statt E-Mail-Chaos.

Ich sehe bei wachsenden KMU immer denselben Punkt: bei 5 Mitarbeitern läuft alles per Zuruf. Bei 15 Mitarbeitern per Zuruf, WhatsApp und E-Mail. Bei 30 Mitarbeitern verliert der Chef den Überblick.

Ein Mitarbeiterportal zentralisiert genau das: Zeiterfassung, Urlaub, Dienstplan, Dokumente, interne Kommunikation — an einem Ort, mit Rollen und Rechten. Der grosse Effekt ist nicht die einzelne Funktion, sondern die Reduktion der ständigen Ping-Pong-Kommunikation.

Für wen ist diese Seite?

Regensburger Betriebe mit 8–100 Mitarbeitern: Handwerk, Pflege, Gastronomie, Reinigungsfirmen, Praxen, Verkehrsdienstleister.

Besonders wirkungsvoll bei Betrieben mit Schichtarbeit, mehreren Standorten oder mobilem Personal (Handwerker, Pflege, Reinigung). Bei rein Bürobetrieben mit fixen Arbeitszeiten geringerer Effekt.

Was ich in Erstgesprächen beobachte

Muster, die sich wiederholen.

Der häufigste Auslöser: der Chef verbringt zunehmend Zeit mit Verwaltung statt mit Führung. Urlaubsanträge auf Zetteln, Krankmeldungen per WhatsApp, Dienstplan-Änderungen per Anruf, Zeiterfassung händisch nachgetragen.

Der zweite Punkt: bei Personalfluktuation wird das Wissen ("wie war das nochmal mit dem Bereitschaftsdienst?") oft mit dem gehenden Mitarbeiter mitgenommen. Neue Mitarbeiter starten mit Informationslücken.

Und drittens: Zeiterfassung ist seit dem EuGH-Urteil 2022 Pflicht. Wer sie noch nicht sauber umgesetzt hat, hat ein rechtliches Risiko.

Typische Ausgangslage

Kommt Ihnen davon etwas bekannt vor?

Diese Beobachtungen kommen aus tatsächlichen Erstgesprächen. Wenn Sie sich hier wiedererkennen, sind Sie nicht allein — und vor allem nicht zu spät.

  • Urlaubsanträge laufen per E-Mail oder Zettel — kein zentraler Überblick.
  • Dienstplanung passiert in Excel — jede Änderung landet als Foto in der WhatsApp-Gruppe.
  • Zeiterfassung ist manuell oder per Stempel — Fehler und Streit über Stunden häufig.
  • Interne Dokumente (Betriebsanweisungen, Handbücher) liegen auf mehreren Servern.
  • Neue Mitarbeiter brauchen Wochen, bis sie wissen, wo was steht.
  • Bei Personalwechsel geht Prozess-Wissen verloren.
  • Kommunikation läuft über 4 Kanäle (E-Mail, WhatsApp, Zuruf, Anschlagsbrett) — keiner ist vollständig.

Wie wir das angehen

Was Software Fehlner konkret liefert.

Kein Konzept-Wolkenschloss, sondern eine Liste konkreter Bausteine, die planbar zu einem Ergebnis führen. Alles im Festpreis enthalten — keine Nachforderungen.

  1. 01 Zentrale Anlaufstelle für alle Mitarbeiter: Login per Smartphone oder PC.
  2. 02 Digitaler Urlaubsantrag mit Genehmigungs-Workflow und Team-Kalender.
  3. 03 Digitaler Dienstplan mit Konflikt-Anzeige (Doppelbelegung, Über-/Unterstunden).
  4. 04 Mobile Zeiterfassung mit GPS-Nachweis für Aussendienst (optional).
  5. 05 Dokumenten-Bibliothek mit Suchfunktion — jeder findet, was er braucht.
  6. 06 Rollen und Rechte: Chef sieht alles, Team-Leiter nur ihr Team, Mitarbeiter nur eigene Daten.
  7. 07 Onboarding-Bereich für neue Mitarbeiter: strukturierte Einführung in Betriebsabläufe.

Aus der Praxis

Was wir dabei konkret gelernt haben.

Wie Zeiterfassung EuGH-konform umgesetzt wird

Das EuGH-Urteil von 2022 verlangt objektive, verlässliche und zugängliche Arbeitszeiterfassung. Was das konkret heisst:

Objektiv: nicht das Vertrauen des Arbeitgebers, sondern messbare Zeiterfassung.

Verlässlich: nachvollziehbar, nicht nachträglich manipulierbar. Änderungen müssen dokumentiert werden.

Zugänglich: der Mitarbeiter kann seine erfassten Zeiten einsehen. Nicht nur der Arbeitgeber.

In unserem System: Mitarbeiter stempelt sich per App (Web oder Smartphone) ein und aus. Zeiten werden strukturiert gespeichert. Änderungen (z. B. Korrekturen) sind mit Grund dokumentiert. Der Mitarbeiter sieht jederzeit seine erfassten Zeiten.

Das erfüllt EuGH-Anforderungen. Das ist keine "nice to have"-Funktion mehr, sondern rechtlich empfohlen.

Was Dienstplanung mit Konflikt-Anzeige leistet

Excel-Dienstpläne haben ein grundsätzliches Problem: sie zeigen keine Konflikte automatisch. Dass Herr X am Montag Doppelschicht hat, dass Frau Y an dem Feiertag frei haben will, dass die Nachtschicht am Wochenende unterbesetzt ist — das muss der Planer manuell im Kopf halten.

Digitales System zeigt Konflikte in Echtzeit: Rot wenn Doppelschicht, Warnung wenn unter Personalanforderung, Signal wenn Urlaub des Mitarbeiters mit Schicht kollidiert.

Der Planer sieht sofort, wo Anpassungen nötig sind. Statt "erst planen, dann prüfen, dann nachbessern" wird der Prozess einstufig.

Bei Betrieben mit 30+ Mitarbeitern spart das leicht 5-10 Stunden Planungszeit pro Monat. Und die Fehlerrate bei komplexen Plänen sinkt deutlich.

Warum Onboarding-Bereich unterschätzt wird

Neue Mitarbeiter brauchen Wochen, bis sie produktiv sind. Ein grosser Teil davon ist Informationssuche: Wie funktioniert der Bereitschaftsdienst? Wo finde ich die Betriebsanweisung? Wer ist der Ansprechpartner für X?

Ein guter Onboarding-Bereich strukturiert diese Fragen: Erste-Woche-Checkliste, alle relevanten Dokumente an einem Ort, Ansprechpartner-Liste, häufige Fragen mit Antworten.

Das reduziert die Einarbeitungsphase typisch um 30-50 %. Bei einem neuen Mitarbeiter mit 4 Wochen Einarbeitung sind das 1-2 Wochen Produktivitäts-Gewinn.

Nebeneffekt: der neue Mitarbeiter fühlt sich strukturiert aufgenommen, nicht "irgendwie eingeplantet". Das reduziert Frühfluktuation.

Aus der Praxis

Ein Pflegedienst mit 45 Mitarbeitern

Ein Pflegedienst aus der Oberpfalz (45 Mitarbeiter, mobile Pflege in einem grossen Landkreis) hatte klassisches Wachstums-Chaos: Dienstplan in Excel, Zeiterfassung händisch, Urlaubsanträge auf Zetteln, Betriebsanweisungen in einem Ordner in der Pflegedienstleitung.

Die Pflegedienstleitung verbrachte täglich 2-3 Stunden mit Verwaltungsarbeit, die nicht ihre Kernkompetenz war.

Umsetzung als Mitarbeiterportal für 32.000 € Festpreis, Live nach 14 Wochen. Module: Dienstplan mit Konflikt-Anzeige, mobile Zeiterfassung mit GPS-Nachweis, Urlaubsantrag mit Genehmigungs-Workflow, Dokumentenbibliothek.

Ergebnis nach 6 Monaten: die Pflegedienstleitung sparte ca. 8-10 Wochenstunden Verwaltungszeit. Die Mitarbeiter berichteten bessere Übersicht über eigene Schichten und Urlaube.

Nach 12 Monaten: Ausbau um Fortbildungs-Verwaltung (welcher Mitarbeiter braucht welche Fortbildung wann). Change Request von 12.000 €.

Fehler, die ich immer wieder sehe

Das sollte man nicht tun.

  • Zu viele Module im Start-Portal. 3–4 Kern-Module reichen, mehr überfordern die Einführung.
  • Portal ohne Einführungs-Session in der Belegschaft einführen. Adoption braucht aktive Kommunikation.
  • Rollen zu detailliert planen. 3-4 Rollen reichen fast immer.
  • Zeiterfassung ohne Prozess-Klarheit einführen. Was gilt als Arbeitszeit? Was als Pause?
  • Portal ohne mobile Optimierung bauen. Ein Grossteil der Nutzer greift vom Smartphone zu.

Preisrahmen

Mitarbeiterportal ab 12.000 € Festpreis. Umfang skaliert nach Modulen (Zeiterfassung, Dienstplan, Urlaub, Dokumente, Chat). Prototyp in 2–3 Wochen.

Basis-Portal (Login, Rollen, 2-3 Module): 12.000-18.000 €. Erweitertes Portal (mit Dienstplan-Konflikt-Anzeige, Zeiterfassung, mehreren Standorten): 18.000-35.000 €. Vollständiges Portal (mit Onboarding-Bereich, Fortbildungs-Verwaltung, Kommunikationsmodul): 35.000-60.000 €.

Alle Preise sind Festpreise. Was drinsteckt und wo die Grenzen liegen, klären wir im 20-Minuten-Erstgespräch — telefonisch, ohne Verkaufsdruck.

Häufige Fragen

Antworten auf das, was Kunden wirklich fragen.

01 Was ist mit DSGVO und Personaldaten?

Deutscher Server, verschlüsselte Datenübertragung, Rollen-Konzept sauber umgesetzt. Personaldaten sind vor Kollegen ohne Berechtigung sicher. AV-Vertrag Standard.

02 Können auch ältere Mitarbeiter das nutzen?

Ja, wenn wir es einfach halten. Fokus auf klare Icons, wenige Schritte, mobile-first. In der Praxis Onboarding meist in 15 Minuten pro Mitarbeiter.

03 Was ist mit Zeiterfassung — DSGVO und Arbeitsrecht?

Zeiterfassung ist seit EuGH-Urteil Pflicht. Wir setzen sauber um: verschlüsselte Speicherung, Zugriff nur für Vorgesetzte und HR, Löschfristen nach GoBD/Datenschutz.

04 Kann das Portal an bestehende HR-Software angebunden werden?

Ja, wenn die HR-Software eine API hat. Standard-Anbindungen an Datev-Lohn, Sage-Personal, personio sind möglich. Bei proprietären Systemen prüfen wir im Erstgespräch.

05 Was passiert bei Mitarbeiterwechsel (Zugänge, Daten)?

Beim Austritt: Zugänge sofort widerrufbar, personenbezogene Daten werden nach gesetzlichen Fristen gelöscht. Historische Daten (z. B. für Nachweise) bleiben zugriffsgeschützt archiviert.

06 Können Mitarbeiter Schichten untereinander tauschen?

Ja, das ist eine der beliebtesten Funktionen. Tauschanfrage mit Vorschlag → Zustimmung des anderen Mitarbeiters → Freigabe durch Vorgesetzte. Alles dokumentiert.

07 Was ist mit Krankmeldungen?

Digitale Krankmeldung möglich (Foto der Bescheinigung, Datum von-bis). Automatische Benachrichtigung an Dienstplanung. Elektronische Weiterleitung an Krankenkasse abhängig vom Gesetzgeber.

08 Kann das Portal für mehrere Standorte genutzt werden?

Ja, Standard. Jeder Standort hat eigene Personaldaten, eigene Rechte. Chef sieht alle Standorte, Teamleiter nur ihren.

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