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Webapp entwickeln lassen · Regensburg

Webapp entwickeln lassen in Regensburg — wenn Website nicht mehr reicht.

Ich unterscheide im Erstgespräch immer klar zwischen Website und Webapp. Eine Website informiert und sammelt Anfragen. Eine Webapp verarbeitet Daten, meldet Nutzer an, buchen Termine, konfiguriert Produkte oder ersetzt Excel-Tabellen.

Die meisten Regensburger Betriebe, die zu uns kommen, brauchen beides — die Website als Vertriebstür, die Webapp als Werkzeug im Tagesgeschäft. Ich baue seit Jahren beides, und wir betreiben mit OneClickSoftware ein eigenes SaaS mit über 20 produktiven Modulen. Das ist unser Beleg für Webapp-Kompetenz — kein Portfolio-Slide, sondern ein Produkt mit Endkunden.

Für wen ist diese Seite?

Regensburger Betriebe, die interne Prozesse digitalisieren wollen: Kundenportal, Buchungssystem, Konfigurator, individuelles CRM, Mitarbeiter-Verwaltung, Lagerbestand, Angebotsprozess.

Häufigste Konstellation: Der Betrieb ist zwischen 5 und 100 Mitarbeitern. Prozesse laufen aktuell in Excel und E-Mail, was mit wachsender Grösse zum Engpass wird. Standardsoftware ist zu allgemein — Sie zahlen für 200 Funktionen und nutzen 15.

Was ich in Erstgesprächen beobachte

Muster, die sich wiederholen.

Der häufigste Auslöser für ein Webapp-Erstgespräch ist selten "wir wollen digitalisieren". Es ist meist ein konkreter Schmerzpunkt: "wir verlieren zu viele Anfragen im E-Mail-Chaos", "die Terminvergabe bindet zu viel Personal", "unsere Kundenhistorie liegt in fünf verschiedenen Excel-Tabellen".

Der zweite Punkt: Viele Betriebe sind unsicher, ob eine Webapp sich für sie lohnt. Sie haben Angst vor zu grossen Investitionen und vor Systemen, die sie nicht mehr verlassen können. Das ist berechtigt — wir bauen bewusst so, dass Sie den vollen Zugriff auf Ihre Daten und den Code behalten.

Und drittens: Standardsoftware (HubSpot, Salesforce, Odoo) hat oft 80 % der Funktionen, die Sie brauchen — und 20 % Lücken, für die Sie Workarounds bauen. Die Workarounds fressen mehr Zeit als die eigentliche Standardsoftware spart.

Typische Ausgangslage

Kommt Ihnen davon etwas bekannt vor?

Diese Beobachtungen kommen aus tatsächlichen Erstgesprächen. Wenn Sie sich hier wiedererkennen, sind Sie nicht allein — und vor allem nicht zu spät.

  • Kundendaten liegen in Excel, Word, E-Mail und CRM parallel — nichts ist synchronisiert.
  • Kundenanfragen gehen verloren, weil kein System sie systematisch nachverfolgt.
  • Terminvergabe frisst wöchentlich Stunden bei einer Person, die das eigentlich nicht machen sollte.
  • Prozesse hängen an einer Person: wenn die krank ist, steht der Betrieb.
  • Standardsoftware ist zu allgemein — Sie zahlen für 200 Funktionen und nutzen 15.
  • Ihre Prozesse sind gewachsen und passen in kein Standard-Raster.
  • Manuelle Ãbertragungen zwischen Systemen führen regelmässig zu Fehlern.

Wie wir das angehen

Was Software Fehlner konkret liefert.

Kein Konzept-Wolkenschloss, sondern eine Liste konkreter Bausteine, die planbar zu einem Ergebnis führen. Alles im Festpreis enthalten — keine Nachforderungen.

  1. 01 Individuelle Webapp exakt auf Ihre Prozesse zugeschnitten — nur die Funktionen, die Sie wirklich brauchen.
  2. 02 Login-Bereich mit Rollen- und Rechte-Konzept: jeder sieht, was er sehen darf. DSGVO-konform.
  3. 03 Server-Rendering und PWA-Fähigkeit: die Webapp fühlt sich an wie eine echte App, ohne App-Store-Zwang.
  4. 04 Stack: React + Prisma + PostgreSQL + Docker. Reproduzierbare Builds, klare Trennung, keine Vendor-Lock-in.
  5. 05 Anbindung an Ihre bestehenden Systeme (Buchhaltung, Warenwirtschaft, M365) über saubere Schnittstellen.
  6. 06 Skin in the game: Wir betreiben mit OneClickSoftware ein eigenes SaaS mit über 20 Modulen — wir kennen die Betriebssicht aus erster Hand.
  7. 07 MVP-Ansatz möglich: klein starten, schrittweise erweitern — kein Big-Bang-Risiko.

Aus der Praxis

Was wir dabei konkret gelernt haben.

Der MVP-Ansatz konkret

MVP steht für Minimum Viable Product — die kleinste sinnvolle Version einer Software, die schon einen echten Nutzen liefert.

Beispiel Kundenportal: Statt gleich alle Funktionen zu bauen (Statusübersicht, Dokumentenupload, Rechnungshistorie, Support-Ticket-System, Kalendaranbindung), starten wir mit den 2–3 Funktionen, die den grössten Zeit-Gewinn bringen. Meist ist das Statusübersicht plus Dokumentenupload.

Nach 6–8 Wochen ist der MVP produktiv. Sie und Ihre Kunden nutzen ihn im Alltag. Sie merken, was fehlt — und was Sie nie gebraucht hätten.

Nach 3–6 Monaten Betriebserfahrung bauen wir gezielt die Funktionen aus, die sich als sinnvoll erwiesen haben. Nicht die, die Sie vor Bau als "nice to have" auf die Liste geschrieben hätten.

Der Vorteil: kleinere Anfangsinvestition (typisch 12.000 € statt 30.000 €), schnellere Rückkopplung, weniger Fehlinvestition in Funktionen, die niemand nutzt.

Warum wir mit React + Prisma + PostgreSQL bauen

React ist der bekannteste Frontend-Framework für Webapps. Grosse Community, viele Entwickler kennen es — wenn Sie später jemand anderen die Wartung übernehmen soll, findet er einfacher Nachwuchs als bei exotischen Frameworks.

Prisma ist eine moderne Datenbank-Schicht mit Typsicherheit. Konkret heisst das: wenn wir das Datenmodell ändern, sagt der Compiler, wo im Code das Anpassungen braucht. Weniger Bugs durch Vergessen.

PostgreSQL ist die verlässlichste relationale Datenbank am Markt. Open Source, sauber, skaliert von 1 Nutzer bis Millionen. Kein Vendor-Lock-in.

Docker sorgt für reproduzierbare Deployments. Was in der Entwicklung läuft, läuft auch in Produktion — keine "auf meinem Rechner ging es aber"-Probleme.

Diese Kombination ist bewusst konservativ. Kein Trend-Framework, das in 3 Jahren tot ist. Kein exotischer Stack, den ausser uns niemand kennt.

Was "kein Vendor-Lock-in" konkret bedeutet

Vendor-Lock-in bedeutet: Sie sind so tief in eine Software gefallen, dass ein Wechsel zu einem anderen Anbieter praktisch unmöglich wird. Bekannt von SAP, Salesforce, teilweise Odoo Enterprise.

Wir bauen bewusst so, dass Sie jederzeit wechseln können:

Quellcode wird auf Wunsch als Git-Repository übergeben. Sie können ihn selbst hosten oder an einen anderen Dienstleister geben.

Datenbank läuft auf offenen Standards (PostgreSQL). Export in Standard-Formaten jederzeit möglich.

Domain und Hosting laufen auf Sie, nicht auf uns. Sie können jederzeit migrieren.

Alle externen APIs (Zahlungsanbieter, E-Mail-Provider, etc.) sind gegen Standards gebaut, austauschbar.

Das kostet uns keine Freude — es bedeutet, dass Sie uns freiwillig wählen müssen, nicht weil Sie festhängen.

Aus der Praxis

Ein Regensburger Dienstleister mit typischem Excel-Chaos

Ein Dienstleister aus Regensburg (30 Mitarbeiter) kam mit typischem Excel-Chaos: drei Excel-Listen für Kundendaten, zwei für Aufträge, eine für Zeiterfassung, eine für Rechnungsvorbereitung.

Wöchentlich ging Zeit verloren durch "wer hat die Datei offen?"-Anrufe. Monatlich gab es 1–2 Vorfälle, wo Aufträge in Vergessenheit gerieten, weil sie in einer alten Version der Liste standen.

Wir haben mit einem MVP gestartet: zentrale Kunden- und Auftragsverwaltung mit Rollenlogik. 12.000 € Festpreis, Umsetzung in 8 Wochen. Excel-Import als Standardteil.

Nach 4 Monaten Betriebserfahrung: Ausbau um Zeiterfassung und automatische Rechnungsvorbereitung. Weitere 15.000 € Change Request.

Ergebnis nach 12 Monaten: geschätzt 15 Wochenstunden Zeitersparnis für das Team, praktisch keine "vergessenen Aufträge" mehr, klare Kunden-Historie für jeden Kollegen.

Fehler, die ich immer wieder sehe

Das sollte man nicht tun.

  • Alles auf einmal bauen wollen. MVP-Ansatz ist fast immer besser.
  • Standardsoftware unterschätzen. Manche Fälle sind wirklich mit HubSpot oder Odoo günstiger gelöst.
  • Individuelle Webapp bauen, ohne Prozesse vorher zu klären. Software macht schlechte Prozesse nur schneller schlecht.
  • Auf "cool aussehendes" Frontend fokussieren, statt auf Datenmodell und Prozesslogik.
  • Vendor-Lock-in tolerieren. Am Anfang egal, nach 3 Jahren teuer.

Preisrahmen

Webapps starten bei 12.000 € Festpreis. Der Preis skaliert mit dem Funktionsumfang. Konkretes Festpreis-Angebot nach 20-Minuten-Erstgespräch (telefonisch).

Preisbänder grob: MVP mit 2-3 Modulen 12.000-20.000 €. Mittlere Webapp mit Anbindungen 20.000-45.000 €. Grössere Individualsoftware 45.000-100.000 €. Ausgewachsenes Individual-ERP 100.000+ € (Beispiel OneClickSoftware).

Alle Preise sind Festpreise. Was drinsteckt und wo die Grenzen liegen, klären wir im 20-Minuten-Erstgespräch — telefonisch, ohne Verkaufsdruck.

Häufige Fragen

Antworten auf das, was Kunden wirklich fragen.

01 Was ist der Unterschied zwischen Website und Webapp?

Website = informiert und sammelt Anfragen. Webapp = verarbeitet Daten, Login, Buchung, Portal. Wenn Sie fragen "Können meine Kunden sich einloggen?" oder "Kann das ein Formular mit Bedingungen abarbeiten?" — dann brauchen Sie eine Webapp.

02 Warum kein Standard-Tool statt individueller Webapp?

Standardtools sind sinnvoll, wenn 80 % Ihrer Prozesse Standard sind. Sobald Sie mehrere Tools kombinieren, in Excel zurückfallen oder Datenpflege doppelt machen, ist eine individuelle Webapp fast immer günstiger im 24-Monats-Horizont.

03 Wie lange dauert die Entwicklung?

Kleine Webapp (Portal, Buchung): 4–6 Wochen. Mittlere Webapp (Konfigurator mit Backend): 8–12 Wochen. Grosse Webapp (individuelles ERP): 3–6 Monate. Termin steht im Angebot.

04 Gehört mir der Code später?

Ja. Git-Repository auf Wunsch komplett übergeben. Domain auf Sie, Adminzugänge auf Sie, kein Vendor-Lock-in.

05 Kann ich klein starten und erweitern?

Ja, das ist der MVP-Ansatz. Häufigste Vorgehensweise: 2–3 Kern-Module zuerst (12.000-20.000 €), nach 3–6 Monaten Betriebserfahrung gezielt erweitern.

06 Was passiert, wenn die Webapp mal ausfällt?

Uptime-Monitoring mit Alerting. Bei kritischen Systemen SLA mit Reaktionszeiten bis 2 Stunden möglich. Standard: 24 h Reaktion an Werktagen.

07 DSGVO — was ist mit Kundendaten in der Webapp?

Deutscher Server, verschlüsselte Übertragung, Argon2id-Passwort-Hashing, TOTP-2FA möglich, AV-Vertrag standard, vollständige Audit-Logs. Wir bauen DSGVO-konform als Standard.

08 Kann die Webapp auch mobil laufen?

Ja, Progressive Web App (PWA) — läuft im Browser wie eine echte App. Kann auf Home-Bildschirm installiert werden, funktioniert offline für definierte Bereiche. Kein App-Store-Zwang.

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