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Webapp Kosten · Regensburg

Was kostet eine Webapp in Regensburg? Ehrliche Preisrahmen.

Ich werde diese Frage praktisch in jedem Webapp-Erstgespräch gestellt. Und die Antwort ist immer: Es kommt drauf an. Das ist wenig hilfreich, deshalb hier eine ehrliche Einordnung mit konkreten Preisrahmen und dem, was jeweils darin steckt.

Vorab wichtig: Angebote am Markt schwanken zwischen 5.000 € (Freelancer, oft mit versteckten Grenzen) und 200.000 € (Grossagentur mit umfangreicher Konzeptphase). Beide können richtig sein — je nachdem was Sie brauchen. Der Rahmen dazwischen ist der, in dem sich die meisten KMU-Projekte bewegen.

Für wen ist diese Seite?

Regensburger Betriebe, die vor einer Software-Investitionsentscheidung stehen und wissen wollen, was in welchem Rahmen realistisch ist.

Auch nützlich, wenn Sie ein Angebot vergleichen wollen und einordnen möchten, ob der Preis realistisch ist. Meist liegt der Unterschied im Umfang und in der versteckten Skalierungskomplexität.

Was ich in Erstgesprächen beobachte

Muster, die sich wiederholen.

Der grösste Fehler beim Vergleich von Webapp-Angeboten: der reine Preisvergleich. Zwei Angebote über 15.000 € und 35.000 € sind nicht "eines ist doppelt so teuer". Sie sind meist völlig unterschiedliche Produkte, mit unterschiedlichen Nutzer-Kapazitäten und unterschiedlicher Robustheit.

Das zweite Muster: sehr günstige Angebote (unter 10.000 €) für Webapps sind fast immer entweder Standardsoftware mit leichten Anpassungen (Wix Business, Odoo mit Konfiguration) oder Freelancer-Projekte ohne saubere Wartungsstruktur.

Und drittens: die Preisspanne innerhalb eines "korrekten" Angebots ist gross. Ein Kundenportal mit ähnlichem Funktionsumfang kann bei einer Agentur 22.000 € kosten, bei einer anderen 45.000 € — je nach Detailtiefe.

Typische Ausgangslage

Kommt Ihnen davon etwas bekannt vor?

Diese Beobachtungen kommen aus tatsächlichen Erstgesprächen. Wenn Sie sich hier wiedererkennen, sind Sie nicht allein — und vor allem nicht zu spät.

  • Angebote schwanken zwischen 5.000 € (Fiverr-Freelancer) und 200.000 € (Grossagentur) — für scheinbar dasselbe.
  • Standardsoftware (Wix Business, Odoo, HubSpot) wirkt günstig — kostet aber langfristig oft mehr.
  • Sie wissen nicht, welche Funktionen wirklich nötig sind und welche "nice to have" sind.
  • Reine Stundensatz-Angebote sind unvergleichbar und öffnen Tür für Nachforderungen.
  • Sie zahlen für Konzeptphasen und Overhead, die für Ihre Projektgrösse überflüssig sind.
  • Freelancer-Angebote wirken günstig, versagen aber bei Wartung und Support.

Wie wir das angehen

Was Software Fehlner konkret liefert.

Kein Konzept-Wolkenschloss, sondern eine Liste konkreter Bausteine, die planbar zu einem Ergebnis führen. Alles im Festpreis enthalten — keine Nachforderungen.

  1. 01 Kleiner Webapp-Prototyp (Portal ohne Anbindungen, 1–3 Nutzer, einfache Prozesse): 12.000–20.000 €.
  2. 02 Mittlere Webapp (Portal + Anbindungen, 5–20 Nutzer, mehrere Prozesse): 20.000–45.000 €.
  3. 03 Grössere Webapp (Konfigurator, ERP-nah, mit externem CRM/ERP-Anbindung): 45.000–100.000 €.
  4. 04 Ausgewachsenes Individual-ERP mit Multi-Tenant und komplexer Fachlogik: 100.000+ € (Beispiel: OneClickSoftware).
  5. 05 Kleine Automatisierungen auf bestehenden Systemen (Zapier-Ersatz, Prozess-Skripte): ab 5.000 € (CRM-Automation).
  6. 06 Alles Festpreis. Was drinsteckt und was nicht, steht schriftlich im Angebot.
  7. 07 MVP-Ansatz möglich: klein starten (12.000-15.000 €), nach Betriebserfahrung erweitern.

Aus der Praxis

Was wir dabei konkret gelernt haben.

Was der Preis nicht ausmacht

Bevor wir zu den Preistreibern kommen: was macht bei einer Webapp fast keinen Preisunterschied?

Design-Qualität: Ein guter Designer braucht bei Webapps meist 5–15 % der Gesamtprojektkosten. Der Rest ist Datenmodell, Backend, Anbindungen, Testen. Wer nur ein "besseres Design" verspricht, hat den Rest oft nicht sauber.

Anzahl der sichtbaren Bildschirme: 5 Screens oder 15 Screens machen einen mittleren Unterschied. Was den Preis wirklich treibt, ist die Komplexität hinter den Screens.

"Modernheit" des Frameworks: React vs. Vue vs. Svelte macht praktisch keinen Preisunterschied. Wichtiger ist, ob der Framework in 5 Jahren noch gepflegt wird.

Was den Preis wirklich treibt

Datenmodell-Komplexität: Wie viele Entities gibt es? Wie viele Beziehungen zwischen ihnen? Beispiel: ein Kundenportal mit Kontakten, Aufträgen, Rechnungen, Belegen und Nachrichten ist deutlich komplexer als ein reines Kontaktformular-Portal.

Rollen und Rechte-Konzept: Wie viele Rollen? Wie fein granular? Ein 3-Rollen-System (Admin, Redakteur, Read-Only) ist schnell gebaut. Ein 8-Rollen-System mit rollenspezifischen Bereichen kostet deutlich mehr.

Externe Anbindungen: Jede Anbindung an ein externes System (Buchhaltung, CRM, ERP, E-Mail-Provider) kostet zwischen 2.000 und 15.000 € — je nach Komplexität der externen API.

Automatisierungen und Workflows: Einfache Erinnerungen sind schnell. Komplexe Workflows mit Freigabeschleifen, Eskalationen und konditionaler Logik kosten Aufwand.

Reporting und Analytics: Basis-Reports (Anzahl Nutzer, monatliche Umsätze) sind Standard. Individuelle Reports mit komplexen Aggregationen kosten Extra.

Compliance: DSGVO ist Standard. GoBD-Konformität für Fakturierung, medizinische Standards für Praxen, spezielle Standards für Bildung — jeweils Aufpreis.

Warum der MVP-Ansatz kostet weniger

Der grösste Preisersparnis-Hebel ist der MVP-Ansatz: klein starten, nach Betriebserfahrung erweitern.

Grund: Viele "wichtige" Features aus der Vorplanung erweisen sich in der Praxis als nicht so wichtig. Was Sie vorher als "nice to have" auf die Liste geschrieben hätten, entpuppt sich manchmal als "brauchen wir gar nicht". Und was Sie vorher übersehen haben, wird im Alltag offensichtlich.

MVP-Beispiel für Kundenportal: Statt 45.000 € für alle Features starten Sie mit 15.000 € für Kern-Login, Statusübersicht und Dokumentenupload. Nach 6 Monaten Betrieb entscheiden Sie: welche 15.000 € (nicht 30.000 €) investieren wir in die richtigen Erweiterungen?

Ergebnis: 30.000 € Gesamtinvestition (statt 45.000 €) für eine bessere Software, weil sie an echten Nutzungsdaten optimiert wurde.

Aus dem Vergleich

Drei Angebote für ein Kundenportal

Ein Regensburger Handwerksbetrieb wollte ein Kundenportal (Statusübersicht, Dokumente, digitale Kostenvoranschläge). Drei Angebote:

Angebot 1: 8.500 € (Freelancer). Enthielt Login und Statusübersicht. Kein Rollenkonzept, keine Anbindungen, keine Wartung nach Übergabe. Realistischer Preis nach 12 Monaten (mit Kleinanpassungen ohne festen Vertrag): ~14.000 €.

Angebot 2: 22.000 € (unser Angebot als Business-Webapp mit MVP-Fokus). Login, Statusübersicht, Dokumentenupload, Basis-Rollenkonzept, ein Jahr Support-Vertrag. Erweiterungen als klar kalkulierte Change Requests.

Angebot 3: 65.000 € (Agentur). Konzeptphase mit Personas, umfangreiche Analyse, umfangreiches Rollen-System, komplette Anbindungen an bestehende Buchhaltung, laufender Retainer.

Der Betrieb hat sich für uns entschieden — mit MVP-Ansatz, dann geplantem Ausbau. Nach 12 Monaten hatte er ein voll ausgestattetes Portal für 32.000 € statt 65.000 €, mit besserer Praxisrelevanz weil an echten Nutzungsdaten optimiert.

Fehler, die ich immer wieder sehe

Das sollte man nicht tun.

  • Rein nach Preis vergleichen. Zwei Webapp-Angebote sind selten dasselbe Produkt.
  • Alle Features im ersten Wurf haben wollen. MVP-Ansatz spart typisch 30-40 %.
  • Freelancer-Angebote unterschätzen bezüglich Support-Risiko. Was passiert, wenn der Freelancer ausfällt?
  • Grossagentur-Angebote nehmen, ohne zu prüfen, ob Sie die Konzeptphase brauchen.
  • Standardsoftware ohne Rechnung wählen. Nutzer-Lizenzen skalieren linear und werden teuer.

Preisrahmen

Bei Software Fehlner starten Webapps bei 12.000 € Festpreis. Konkretes Angebot nach kostenfreiem 20-Minuten-Erstgespräch (telefonisch).

MVP-Bereich (12.000-20.000 €) ist der häufigste Einstieg. Erfahrungswert: nach 6-12 Monaten Betriebserfahrung entscheiden viele Kunden, weitere 10.000-20.000 € gezielt zu investieren — meist mit deutlich besseren Effekten als bei komplettem Bau von Anfang an.

Alle Preise sind Festpreise. Was drinsteckt und wo die Grenzen liegen, klären wir im 20-Minuten-Erstgespräch — telefonisch, ohne Verkaufsdruck.

Häufige Fragen

Antworten auf das, was Kunden wirklich fragen.

01 Warum sind Webapps teurer als Websites?

Websites sind statisch (Inhalte darstellen). Webapps sind interaktiv (Daten verarbeiten, Nutzer verwalten, Prozesse abbilden). Dahinter steht Datenbank-Modell, Rollen-Logik, Sicherheit — deutlich mehr Aufwand pro Feature.

02 Was, wenn ich später mehr will?

Change Request mit Festpreis. Neue Module werden separat kalkuliert. Sie zahlen kein Personentage-Lotto.

03 Kostet eine Webapp auch monatlich Geld?

Nur das Hosting (ab ca. 19 €/Monat auf unseren Servern). Kein Nutzer-Abo, keine Feature-Lizenzen. Wartung optional monatlich, keine Mindestlaufzeit.

04 Wie sicher sind die Preisangaben?

Wir arbeiten mit Festpreisen. Was im Angebot steht, gilt auch für die Rechnung. Nachträgliche Preissteigerungen gibt es nicht, ausser durch klar dokumentierte Change Requests.

05 Wie zahle ich (Ratenzahlung möglich)?

Ja. Standard: 30 % bei Auftrag, 40 % bei Live-Gang, 30 % nach Abnahme (14 Tage nach Live). Bei grösseren Projekten: individuelle Meilenstein-Regelung.

06 Was ist mit versteckten Kosten?

Keine versteckten Kosten. Hosting, Wartung, Support — alles im Angebot separat ausgewiesen. Wenn Sie sich für unseren Wartungsvertrag entscheiden, ist der Preis dort genannt.

07 Können wir eine Anzahlung leisten?

Standard sind 30 % bei Auftrag. Für sehr grosse Projekte (100.000 €+): kleinere Anzahlungen mit Meilenstein-Zahlungen möglich.

08 Was ist der Unterschied zu einem Odoo- oder HubSpot-Setup?

Standardsoftware ist günstig im Einstieg, teuer im Wachstum (Nutzer-Lizenzen). Individuelle Webapp ist teurer im Einstieg, günstiger im 24-36-Monats-Horizont. Wir helfen bei der Entscheidung, welches sinnvoller ist.

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