Immobilienmakler-Websites haben zwei klare Aufgaben: Eigentümer für Vermarktungs-Aufträge gewinnen und Interessenten für Objekte sammeln. Beide Zielgruppen suchen unterschiedlich, und die meisten Makler-Websites sprechen nur eine Seite an.
Inhalte für die Eigentümer-Akquise
- Klare Wertversprechen: Was tut der Makler, was Eigentümer nicht selbst können?
- Kostenlose Bewertung als Lead-Magnet (DSGVO-konform mit Einwilligung).
- Referenzen erfolgreich verkaufter Objekte mit Anonymisierung.
- Marktberichte für die Region – baut Expertenstatus auf, rankt für Long-Tail.
- Verkaufs-Prozess transparent dargestellt (Erstgespräch → Bewertung → Vermarktung → Notar).
- Bewertungen oder Testimonials zufriedener Verkäufer.
Inhalte für die Käufer-Suche
- Eigene Objektübersicht mit Filter (Standort, Größe, Preis, Zimmer).
- Aktualität: alte Objekte zeitnah entfernen oder als "verkauft" markieren.
- Hochwertige Bilder und 360°-Touren für höherwertige Objekte.
- Kontaktformular pro Objekt mit relevanten Pflichtfeldern, nicht nur "Name, E-Mail".
- Energieausweis-Daten (gesetzliche Pflicht seit 2014, oft trotzdem fehlend).
Technische Anforderungen
- Anbindung an Maklersoftware (FlowFact, onOffice, Propstack) für synchrone Objekt-Daten.
- Schnittstelle zu OpenImmo-Format für automatischen Datenaustausch.
- DSGVO-konforme Lead-Erfassung mit dokumentierter Einwilligung.
- Schema.org Markup für RealEstateListing – verbessert Sichtbarkeit in Google.
- Mobile-optimiert: über 60 Prozent der Suche läuft mobil.
Was ImmoScout-Abhängigkeit reduziert
ImmoScout24-Mitgliedschaften kosten je nach Tarif vierstellig pro Monat. Wer eigene Sichtbarkeit aufbaut, reduziert die Abhängigkeit nicht von heute auf morgen, aber konstant. Hebel:
- Lokales SEO: "Wohnung mieten Regensburg", "Haus kaufen Burglengenfeld" – Eigenobjekte sollen selbst ranken.
- Google Business Profile aktiv mit Beiträgen zu neuen Objekten.
- E-Mail-Liste aufbauen: Interessenten, die regelmäßig neue Objekte erhalten.
- YouTube-Hausbesichtigungen, eingebettet auf Objektseiten.