Gäste suchen Restaurants meist mit dem Smartphone, oft 30 Minuten vor dem geplanten Besuch. Die Website hat in dieser kurzen Zeit drei Fragen zu beantworten: Geöffnet? Was gibt es? Tisch frei?
Die Top 5 Inhalte einer Restaurant-Website
- Heutige Öffnungszeiten direkt sichtbar (nicht nur statische Liste, sondern auch "Heute geöffnet bis 22:00").
- Aktuelle Speisekarte als HTML (nicht als PDF), damit Google sie indexiert.
- Online-Reservierung über bewährten Anbieter (OpenTable, Quandoo, Resmio, ResEZE).
- Hochwertige Fotos: Innenraum, Außenbereich, Speisen – eigene Aufnahmen, keine Stockbilder.
- Anfahrt und Parkmöglichkeiten klar beschrieben.
Was viele Restaurants übersehen
- Speisekarte als PDF: Google indexiert sie kaum, mobil schlecht lesbar.
- Tagesgerichte oder Wochenkarte fehlen, obwohl Stammgäste genau danach suchen.
- Reservierungs-Telefonnummer schlecht klickbar oder gar nicht hinterlegt.
- Google Business Profile mit veralteten Fotos oder fehlenden Antworten auf Bewertungen.
- Allergen- und Zusatzstoff-Hinweise fehlen, obwohl rechtlich vorgeschrieben.
Local SEO für Gastronomie
Restaurants leben von "Restaurant Regensburg Altstadt", "italienisch in der Nähe", "Sonntag Brunch München". Drei Hebel:
- Google Business Profile aktiv pflegen: jede Bewertung beantworten, Fotos monatlich aktualisieren, Beiträge zu Aktionen.
- Strukturierte Daten Schema.org "Restaurant" mit Küche, Preisspanne, Öffnungszeiten.
- Bewertungen aktiv einsammeln (TripAdvisor, Google Maps, Yelp) – und negative ehrlich beantworten.
- Eigene Unterseiten pro Konzept: "Mittagstisch", "Abendkarte", "Catering", "Events".
Reservierungs-Anbieter im kurzen Vergleich
- OpenTable: hohe Reichweite international, höhere Provision pro Gast.
- Quandoo: stark in Deutschland, gut für mittelgroße Restaurants.
- Resmio: günstige Pauschale, weniger zusätzlicher Traffic.
- Eigenes Buchungstool: günstig im Betrieb, aber kein Plattform-Traffic.