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Sicherheit

Fake Website erkennen: 8 zuverlässige Anzeichen für Betrug

Fake-Shops und Phishing-Seiten werden technisch immer professioneller. Mit diesen 8 Prüfschritten erkennt man Betrugs-Websites in unter zwei Minuten.

Fake-Websites werden 2026 erschreckend gut gemacht. Logos, Texte, Bilder – alles wirkt professionell. Wer aber weiß, worauf zu achten ist, erkennt die meisten Fakes innerhalb weniger Minuten. Hier die acht Punkte, die Profis prüfen.

1. Domain genau lesen

Phishing-Seiten verwenden Domains, die echten ähnlich sind: amaz0n.de, paypa1.de, microsoft-secure.com. Vor jedem Login die URL Zeichen für Zeichen prüfen. Besonders Punkte und Bindestriche genau ansehen.

2. HTTPS allein reicht nicht

Auch Fake-Seiten haben heute HTTPS. Das grüne Schloss zeigt nur, dass die Verbindung verschlüsselt ist – nicht, dass die Seite vertrauenswürdig ist. Wer das noch nicht weiß, ist ein leichtes Ziel.

3. Impressum und Anschrift prüfen

Fehlt das Impressum komplett oder enthält nur eine Postfachadresse, ist das ein starkes Warnsignal. Bei vorhandenem Impressum: die genannte Firma im Handelsregister (handelsregister.de) oder Vereinsregister suchen. Adresse über Google Maps prüfen – ist dort wirklich ein Geschäft?

4. Whois-Eintrag und Domain-Alter

Über Tools wie whois.com oder denic.de (für .de) prüfen: Wer hat die Domain registriert, wann? Eine seriöse Unternehmens-Website ist meist mehrere Jahre alt. Eine erst vor zwei Wochen registrierte ".com" mit Top-Marken-Optik ist verdächtig.

5. Sprache, Rechtschreibung, Übersetzung

Maschinell übersetzte Texte, falsche Anrede ("Sehr geehrter Kunde,"), Rechtschreibfehler in Marken-Schreibweisen ("Microsofft"), unrunde Sätze – das ist nicht 100%-sicher (auch echte Sites haben Tippfehler), aber in Kombination mit anderen Punkten ein Warnsignal.

6. Preise zu gut, um wahr zu sein

Markenartikel mit 70% Rabatt, neueste iPhones zum halben Preis, Premium-Software für 9,99 € – das ist faktisch immer Fake. Echte Anbieter geben so etwas nicht her, schon gar nicht ohne Produktverknappung.

7. Zahlungsmethoden checken

Seriöse Shops bieten Zahlung auf Rechnung, PayPal mit Käuferschutz, Kreditkarte. Wenn nur Vorkasse, Kryptowährung oder Western Union akzeptiert wird, ist das ein klares Stoppzeichen.

8. Externe Quellen heranziehen

  • Trusted Shops Bewertungs-Datenbank: Ist der Shop dort aufgeführt?
  • Watchlist Internet (watchlist-internet.at): Liste bekannter Fake-Shops aus Österreich.
  • Google-Suche nach "[Shopname] Erfahrungen" oder "[Shopname] Fake".
  • PhishTank.org: Datenbank gemeldeter Phishing-URLs.
  • Verbraucherzentrale Fakeshop-Finder: prüft Domains kostenlos.

Aus der Praxis · Software Fehlner

Wie wir Website-Sicherheit in der Praxis angehen

IT-Sicherheit ist ein Dauerthema – nie abgeschlossen, nie „fertig". Wir richten Websites von Anfang an so ein, dass die wichtigsten Schutzmechanismen automatisch greifen: HTTPS überall, aktuelle TLS-Versionen, HSTS-Header, strenge Content-Security-Policy, DSGVO-konforme Protokollierung.

Für Bestandswebsites prüfen wir den Status, schlagen konkrete Maßnahmen vor und setzen sie gemeinsam um – oft in einem kompakten Audit mit priorisierter Maßnahmenliste. Unsere Kunden sparen dadurch typischerweise 20 bis 30 Prozent Aufwand bei Technik- und Prozessthemen.

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