Hosting-Anbieter wollen 2026 nicht nur Server vermieten, sondern komplette Website-Pakete. IONOS, Strato, Webgo und andere bieten eigene Baukästen, oft mit aggressiver Werbung. Lohnt sich das?
IONOS MyWebsite – Marketing-Allrounder
- Drag-and-Drop-Editor mit deutschen Templates.
- AI-Funktionen für Texterstellung und Bildauswahl.
- Eingebaute SEO-Hilfen, Social-Media-Integration.
- Preise: 1–25 €/Monat je nach Tarif.
- Stärken: einfacher Start, alles aus einer Hand, deutscher Support.
- Schwächen: viele Funktionen nur in höheren Tarifen, Lock-in im IONOS-Ökosystem, individuelle Designs eingeschränkt.
Strato Homepage-Baukasten
- Etwas älter wirkende Oberfläche, aber funktional.
- Kombiniert mit Domain und Hosting im Bundle.
- Preise: 1–20 €/Monat.
- Stärken: günstig, deutsche Server, lange Marktpräsenz.
- Schwächen: Designs wirken oft generisch, weniger moderne Funktionen als Wix oder Squarespace.
Webgo, Mittwald, All-Inkl & Co
Diese Hoster setzen meist auf WordPress-Hosting statt eigene Baukästen. Das ist oft die bessere Wahl, wenn man Flexibilität will – kombiniert die Stärken eines deutschen Hosts mit dem flexibelsten CMS am Markt.
Wann Hoster-Baukästen sinnvoll sind
- Sehr kleine Visitenkarten-Sites ohne Wachstumsanspruch.
- Wenn die Website wirklich nur "online sein" muss, ohne Anfragen zu generieren.
- Bei sehr begrenztem Budget und null technischer Affinität.
- Als temporäre Lösung, bis ein größerer Auftritt geplant ist.
Wann besser nicht
- Wenn echtes SEO-Ranking gefragt ist – Hoster-Baukästen sind hier meist Mittelmaß.
- Wenn das Design die Marke transportieren soll – Templates wirken oft austauschbar.
- Wenn individuelle Funktionen gebraucht werden.
- Wenn die Website Kern des Geschäfts ist und Lock-in vermieden werden soll.