Viele KMU starten mit einem Logo, das vom Cousin oder einem Online-Generator stammt, und bauen Jahre später eine "richtige Website" – die dann optisch nicht passt. Wer Logo und Website zusammen denkt, gewinnt Zeit, Geld und Markenwirkung.
Warum getrennte Erstellung oft schiefgeht
- Logo wurde mit anderen Farben entworfen, als sie auf der Website wirken sollen.
- Logo-Format passt nicht (zu komplex für Favicon, zu detailliert für mobile Header).
- Schriftarten des Logos passen nicht zu den Website-Schriften.
- Kein Vector-Format (SVG) verfügbar – Logo wird auf hochauflösenden Bildschirmen pixelig.
- Keine alternativen Versionen (heller Hintergrund, dunkler Hintergrund, Mono-Farbe).
Was zu einem brauchbaren Logo gehört
- Mindestens drei Versionen: Standard farbig, Mono-Schwarz, Mono-Weiß.
- Vector-Format (SVG, AI/EPS) für jede beliebige Größe.
- Variante mit/ohne Slogan.
- Favicon-tauglich (vereinfachte Form für 32x32 px).
- Definierte Schutzzone und Mindestgröße.
- Klare Farbcodes (Pantone, RGB, CMYK, HEX).
Logo + Website als Paket: typische Leistungen
- Briefing-Workshop für Markenidentität (Werte, Zielgruppe, Wettbewerb).
- 2-3 Logo-Entwürfe zur Auswahl.
- Website-Design konsistent abgeleitet aus dem Logo-Konzept.
- Brand-Manual mit Farben, Schriften, Bildsprache.
- Visitenkarte und Briefkopf als Bonus-Liefergegenstand.
Realistische Kosten
Solo-Designer für Logo + einfache Website: 2.500-5.000 €. Kleinagentur für Logo + professionelle Website: 5.000-15.000 €. Mit Branding-Konzept und mehrteiliger Markenarchitektur: 10.000-30.000 €.
Wann Logo separat in Ordnung ist
- Wenn das bestehende Logo wirklich gut funktioniert und nur eine neue Website kommt.
- Wenn ein etabliertes Markenbuch vorhanden ist, das eingehalten wird.
- Wenn das Budget nur eines von beiden zulässt – dann Website-Investition vorrangig.