Eine Portfolio-Website hat eine andere Logik als eine Unternehmenswebsite: Die Arbeiten sind das Produkt, nicht der Begleittext. Die größten Fehler entstehen, wenn diese Logik nicht beachtet wird.
Was wirklich zählt
- Bildqualität: hochaufgelöst, sauber retuschiert, einheitlicher Look.
- Performance: trotz hochauflösender Bilder schnell laden (WebP, Lazy Loading).
- Klare Kategorien: Hochzeit, Portrait, Architektur etc.
- Kontaktmöglichkeit prominent und einfach.
- Über-mich-Seite mit Persönlichkeit – Kunden buchen Personen, nicht Pixel.
- Transparente Preisinformationen oder zumindest Preisrahmen.
Plattform-Optionen
- Squarespace: sehr designfreundlich, hochwertige Templates, monatliche Kosten.
- Webflow: maximale Designfreiheit, gut für individuelle Konzepte.
- Wix: einsteigerfreundlich, viele Galerie-Optionen.
- Format: speziell für Fotografen mit Workflow-Tools.
- Adobe Portfolio: kostenlos bei Creative Cloud Abo.
- WordPress mit Theme: flexibel, aber Pflege nötig.
- Eigene Lösung: für höchste Ansprüche und individuelle Funktionen.
Häufige Fehler bei Portfolio-Sites
- Über 50 Bilder auf der Startseite – Ladezeit katastrophal.
- Keine Klarheit, welche Dienstleistung angeboten wird.
- Auto-Play-Slider, der die Aufmerksamkeit zerstört.
- Schwer auffindbare Kontaktdaten.
- Über-mich-Text wirkt austauschbar und persönlichkeitslos.
- Mobile Galerie-Ansicht ist unbrauchbar.
SEO für Kreative
- Bilder mit beschreibenden Dateinamen ("hochzeit-bayrischer-wald-2025.jpg").
- Alt-Texte, die das Bild beschreiben (für Suchmaschinen UND Barrierefreiheit).
- Eigene Seiten pro Spezialgebiet ("Hochzeitsfotograf Regensburg").
- Blog mit Behind-the-Scenes oder Tutorials – starkes Long-Tail-SEO.
- Lokale Optimierung, falls regional gebucht.
Was Portfolio-Sites nicht ersetzt
Instagram, Behance oder Dribbble bringen oft den ersten Kontakt – die eigene Website ist die Bühne, auf der dann die Buchung passiert. Beide Welten müssen visuell konsistent sein.