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Website-Grundlagen

Shopify oder eigener Shop? Entscheidungshilfe für KMU

Shopify ist schnell aufgesetzt, kostet aber dauerhaft. Eine Shop-Eigenlösung ist günstiger im Betrieb, aber teurer im Aufbau. Was passt wann?

Wer einen Onlineshop plant, steht vor einer Architekturentscheidung mit langfristigen Folgen. Shopify, Shopware, WooCommerce und Eigenentwicklung haben unterschiedliche Stärken – und Lock-in-Effekte.

Shopify – schnell live, lebenslange Lizenz

  • Stärken: in Tagen statt Wochen live, gehostete Lösung, große App-Auswahl, gute Performance.
  • Schwächen: laufende Kosten (29 €/Monat aufwärts plus Apps), 2 % Transaktionsgebühr ohne Shopify Payments, DSGVO-Themen mit US-Servern, Lock-in.
  • Geeignet für: schnelle Markteintritte, internationale Skalierung, Standard-Sortimente ohne komplexe Konfiguration.

Shopware – deutscher Standard für KMU bis Konzern

  • Stärken: deutsche Entwicklung, DSGVO-freundlich, sehr flexibel, große Partner-Community in DE.
  • Schwächen: höhere Einstiegshürde, Lizenzkosten (Cloud Pro ab 600 €/Monat), Selfhost komplex.
  • Geeignet für: mittelständische Shops mit deutschen Anforderungen, B2B mit komplexer Preislogik.

WooCommerce – WordPress-Plugin als Shop

  • Stärken: günstig im Aufbau, große Plugin-Auswahl, vertraute WordPress-Umgebung.
  • Schwächen: Performance-Themen bei Wachstum, Plugin-Konflikte, Pflegeaufwand.
  • Geeignet für: Einsteiger-Shops mit überschaubarem Sortiment, Kombination mit Content-Site.

Eigene Shop-Lösung – maximale Kontrolle

  • Stärken: vollständige Anpassung, beste Performance, keine Lizenzkosten, keine fremden Skripte.
  • Schwächen: höchste Initialkosten, eigene Wartung nötig, längere Time-to-Market.
  • Geeignet für: Shops mit branchenspezifischen Konfiguratoren, sehr individuellem Workflow, hohem Datenvolumen.

Faustregel nach Sortiment und Umsatz

  1. Bis 50 Produkte, klassisches Sortiment, Umsatz unter 100k €/Jahr → Shopify oder WooCommerce.
  2. Bis 500 Produkte, deutsche Anforderungen, Umsatz 100k–1 Mio. €/Jahr → Shopware oder Shopify.
  3. Komplexe Konfigurationen oder B2B mit individuellen Preisen → Shopware oder Eigenentwicklung.
  4. Sehr individueller Workflow, hohe Skalierung → Eigenentwicklung mit Headless-Architektur.

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